Rettungsstation Trebgaster Badesee

Notrufanlage am Trebgaster Badesee ist beispielgebende Rettungseinrichtung. Aufwendige Technik,einfache Handhabung. 

In von rund 70 Metern entlang des Uferweges wurden zwölf Säulen (neun rund um den See, drei auf einer Insel) mit aufgesetzten Sprachgehäusen installiert, die alle mit zwei Leitzentralen im Verwaltungsgebäude und in der Wasserwacht Rettungsstation verbunden sind. Die Verbindung zu einer Zentrale ist, je nach Dienstplan der Wasserwacht, während der offiziellen Badesaison hergestellt. Wird bei einem Notfall der Gehäusedeckel an einer Notrufsäule geöffnet ist damit schon die Sprechverbindung und zwar nach beiden Richtungen hergestellt. Zudem leuchtet am Zentralgerät eine Positionslampe auf, die der Badeaufsicht einen Hinweis auf die Anrufstelle gibt und den engeren Unfallbereich anzeigt. Auch hilft dies den Rettern, wertvolle Sekunden bis zum Erreichen des Verunfallten einzusparen.

Außerhalb der eigentlichen Badesaison kann die Anlage mit einer Alarmsirene und mit einem gelben Rundumlicht an einem Mast verbunden werden. Der Wert der Notrufanlage wird von Fachleuten auf ca. 100.000 DM geschätzt. In über 3000 Arbeitsstunden gelang es den Wasserwachtlern über 4000 Meter Kabel zu verlegen und neben den technischen Voraussetzungen auch noch eine kosten- günstige Lösung auszuarbeiten. Die bisherigen Materialkosten von 10.000 DM konnten durch die Gemeinde Trebgast übernommen werden.

Kontakt


Albert Kolb

Vorsitzender